Unser Gemüseanbau
Heimat die man Schmeckt
Frisches Gemüse beginnt mit einem gesunden Boden. Auf unseren Feldern arbeiten wir nach den Demeter-Richtlinien und fördern die natürliche Fruchtbarkeit der Erde durch vielfältige Fruchtfolgen, Kompost und eine schonende Bodenbearbeitung. So entstehen robuste Pflanzen, die im Einklang mit den Jahreszeiten wachsen können.
Jede Gemüseart hat ihre eigenen Ansprüche. Vom ersten Setzling bis zur Ernte begleiten wir unsere Kulturen mit viel Aufmerksamkeit und Erfahrung. Dabei beobachten wir die Natur genau und geben den Pflanzen die Zeit, die sie für eine gesunde Entwicklung benötigen.
Kohlrabi – ein vielseitiger Frühlings- und Sommerklassiker
Der Kohlrabi gehört zu den beliebtesten Gemüsesorten auf unserem Hof. Damit sich die charakteristischen Knollen gleichmäßig entwickeln können, benötigt er einen lockeren, nährstoffreichen Boden und eine zuverlässige Wasserversorgung.
Besonders in den ersten Wochen nach dem Pflanzen ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit wichtig. Trockenheit kann dazu führen, dass die Knollen holzig werden oder aufplatzen. Gleichzeitig achten wir darauf, den Boden offen und unkrautfrei zu halten, damit die Pflanzen ausreichend Licht, Wasser und Nährstoffe erhalten.
Geerntet wird der Kohlrabi, sobald die Knollen ihre optimale Größe erreicht haben. Dann ist das Fruchtfleisch besonders zart, saftig und aromatisch. Auch die frischen Blätter sind essbar und eignen sich hervorragend für Suppen, Gemüsegerichte oder Pesto.

Unser Kohlrabi wird von Hand geerntet und anschließend sorgfältig sortiert. Der größte Teil der Ernte wird an Lebensmittelhändler wie Tegut geliefert, während ein kleiner Teil direkt in unseren Hofladen gelangt.
So kommt das Gemüse auf kurzen Wegen frisch zu unseren Kundinnen und Kunden und behält seinen feinen Geschmack.
Pläfelder Kraut
eine regionale Besonderheit
Ein besonderes Anliegen unseres Hofes ist die Erhaltung des alten Pleichfelder Krauts. Diese traditionsreiche Kohlsorte, benannt nach dem Ort Unterpleichfeld, wurde über viele Jahrzehnte hinweg gezüchtet und an die regionalen Bedingungen angepasst. Sie zeichnet sich durch ihren milden, leicht süßlichen Geschmack aus.
Lothar Wild hat viele Jahre und viel Engagement in die Pflege und den Erhalt dieser selten gewordenen Sorte investiert. Damit trägt er dazu bei, ein wertvolles Stück regionaler Kultur- und Sortengeschichte für kommende Generationen zu bewahren.






